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der unabhängige Bilderrahmen-Rat

Die Bilderrahmen Größe

Was ist eigentlich ein Falzmaß?

Die nachfolgenden Grafiken geben dir hier schon einige Antworten. Mit einem Klick auf die Nummer werden die angezeichneten Maße kurz erklärt. Die ausführliche Erklärung gibt es dann weiter unten.

Auf den beiden Zeichnungen siehst du insgesamt 5 verschiedene Maßangaben: Außenmaß, Falzmaß, Bildmaß, Lichtmaß und die Rahmenbreite. Es gilt generell: Außenmaß > Falzmaß >= Bildmaß > Lichtmaß. Bei manchen Anbietern, oftmals bei Holzrahmen, kann es sein, dass Falzmaß = Bildmaß ist. Bei einem rahmenlosen Bildhalter, z.B. von Hama sind im Prinzip alle 4 Maße identisch bzw. genau genommen gar nicht vorhanden.

Vorderansicht des Rahmens

Rahmenmaße Infografik
1
Außenmaß (1)
Die äußere Größe des Bilderrahmens.
2
Lichtmaß (2)
Der sichtbare Bereich des eingelegten Bildes.
3
Rahmenbreite (3)
Die sichtbare Breite des Rahmens.
Diese Angabe wird auch Profilbreite bezeichnet.

Seitenschnitt des Rahmens

Rahmenmaße Infografik
1
Außenmaß (1)
Die äußere Größe des Bilderrahmens.
2
Lichtmaß (2)
Der sichtbare Bereich des eingelegten Bildes.
3
Rahmenbreite (3)
Die sichtbare Breite des Rahmens.
Diese Angabe wird auch Profilbreite bezeichnet.
4
Bildmaß (4)
Die Größe des passenden Bildes. Entspricht auch der Größe der Verglasung und des Rückwandkarton.
5
Falzmaß (5)
Die innere Größe des Bilderrahmens von Seite zu Seite.

Genauere Erläuterungen und Tipps zu den Maßen

  • (1) Außenmaß

    Das Außenmaß bezeichnet die äußere Größe des Bilderrahmen. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn der Rahmen z.B. in Nischen gehängt werden soll.

  • (2) Lichtmaß

    Das Lichtmaß, manchmal auch Sichtmaß genannt, beschreibt den sichtbaren Bereich des eingelegten Bildes.

  • (3) Rahmenbreite / Profilbreite

    Die Rahmenbreite, oftmals auch technisch als Profilbreite bezeichnet, gibt die sichtbare Rahmenbreite an. Das bedeutet: Betrachtet man das eingerahmte Bild, ist ein der Profilbreite entsprechender Rahmen sichtbar.
    Achtung Dieses Maß gibt nicht an, wieviel vom Bild durch den Rahmen verdeckt wird!

  • (4) Bildmaß

    Das Bildmaß gibt das Format an, welches in den Rahmen passt. Die Formate sind in der Regel gängige Fotomaße wie 20 x 30 cm oder auch DIN Größen wir z. B. DIN A1 (59,4 x 84,1 cm).
    Tipp Bei der Verwendung eines Passepartouts, bietet es sich an den Rahmen um eine Normgröße über dem Bildmaß zu nehmen, damit das Passepartout auch wirken kann. z.B. Bildgröße = 20 x 30 cm -> Rahmengröße = 30 x 40 cm.

  • (5) Falzmaß

    Das Falzmaß ist das technische Innenmaß des Bilderrahmen. Hier wird von Begrenzung zu Begrenzung gemessen. Die meisten Herstellern geben zum Bildmaß einige mm Toleranz dazu. Galerien fertigen die Rahmen vereinzelt mit Bildmaß = Falzmaß. Der Begriff stammt aus der Fertigungstechnik: Artikel bei Wikipedia. Zum Produkt Bilderrahmen lässt sich der Bezug am einfachsten über Tür-, Tor und Fenster nachvollziehen. Bei Aluminiumrahmen gehört schon ein gewisses Maß Abstraktion dazu.

Weitere Maßangaben

  • Profilhöhe / Rahmentiefe

    Oftmals ist bei den technischen Rahmendaten noch von der Profilhöhe die Rede. Dieser Wert gibt an, wie tief der Rahmen insgesamt ist. Legt man den Rahmen auf den Tisch, ist dies das Maß von Tischplatte zur Oberkante des Rahmens. Ein Rahmen mit einer großen Profilhöhe, kann ein Bild sehr stark betonen. Achtung Das Maß gibt die gesamte Höhe an, und nicht die verfügbare Füllhöhe!

Gängige Bilderrahmengrößen

Nachdem nun klar ist: Was angegeben ist, passt auch rein wird es einfacher. Oder doch nicht? Zugegeben, in der Flut der Fotoformate ist es auch nicht übersichtlicher. Je nachdem mit welchen Format fotografiert wird verändert sich das Seitenverhältnis der Bilder und die Bilder müssen bei verschiedenen Formaten beschnitten werden oder es bleibt ein weißer Rand. Dazu habe ich hier einen sehr exakten Artikel gefunden: https://blog.online-foto.de/2016/fotos-online-bestellen-fotoformate-erklaert/.

Ein sehr verbreitetes Format bei Kameras ist 2:3 (Kleinbild) oder 4:3 (Monitoroptimiert), was den Seitenverhältnissen 1:1,5 bzw. 1:1,33 entspricht.
Bei dm an den CEWE-Fotostationen werden die Bilder meistens in 1:1,5 (10 x 15 und 20 x 30) gedruckt. Gängige Postermaße liegen i.d.R. bei Seitenverhältnissen um 1:1,4 (z.B. DIN Formate).

Tipp Bei vielen digitalen Fotoapparaten kann man das Format auch einstellen, so vermeidet man Beschnitte. Bei der Analogfotografie ist das etwas schwieriger.

Doch hier nun der Überblick über die häufigsten Bilderrahmengrößen inklusive der Seitenverhältnisse, damit man den evtl. notwendigen Beschnitt erkennen bzw. berechnen kann.

DIN-Formate

Format Größe (in cm) Seitenverhältnis
DIN A6 10,5 x 14,8 1:1,4
DIN A5 14,8 x 21 1:1,4
DIN A4 21 x 29,7 1:1,4
DIN A3 29,7 x 42 1:1,4
DIN A2 42 x 59,4 1:1,4
DIN A1 59,4 x 84,1 1:1,4
DIN A0 84,1 x 118,9 1:1,4

Foto- und Posterformate

Größe (in cm) Seitenverhältnis
9 x 13 1:1,44
10 x 15 1:1,5
13 x 18 1:1,44
18 x 24 1:1,33
20 x 30 1:1,5
24 x 30 1:1,25
30 x 40 1:1,33
40 x 50 1:1,25
40 x 60 1:1,5
50 x 60 1:1,2
50 x 70 1:1,4
60 x 90 1:1,5
70 x 100 1:1,43

Weitere Formate

Wenn man nun etwas anderes braucht bieten einige Hersteller noch quadratische Maße als Standardgrößen an, sobald man aber in den Bereich 16:9 oder 16:10 möchte, wird man um eine Sondermaßbestellung nicht herumkommen.